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Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!
Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!
Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!
Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!
Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!
Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!
Wir verbrauchen mehr Ressourcen als uns zur Verfügung stehen. Ohne Begrenzung und das richtige Maß werden wir die Nachhaltigkeits- und Klimaziele nicht erreichen. Wir fordern ein Umdenken in Politik, Kirche und Gesellschaft.

Eine Erde für eine Strategie des Genug

Ohne Verringerung unseres Energie- und Ressourcenverbrauchs werden wir die Klimaziele nicht erreichen. Und dennoch scheint das Thema Suffizienz als zentrales Nachhaltigkeitsprinzip in der politischen Debatte keine Rolle zu spielen. Eine Erde fordert daher ein Umdenken in der Politik. Wir nehmen dazu drei konkrete Politikbereiche in den Blick, die auch für uns als kirchliche Institutionen von großer Relevanz sind: Gebäude, Beschaffung und Mobilität. Besonders die zukünftige Nutzung des Gebäudebestands wird bundesweit in kirchlichen Institutionen diskutiert. 

Gebäude verbrauchen Flächen, Baustoffe und Energie und tragen durch ihre Errichtung und Nutzung entscheidend zum Klimawandel bei. Gleichzeitig fehlt vor allem in den Ballungszentren bezahlbarer Wohnraum. Wohnungsnot und Klimaschutz scheinen in einem Zielkonflikt zu stehen. Unterschätzt wird dabei das enorme Potenzial einer besseren Auslastung und Nutzung im Gebäudebestand. Angesichts der großen Chancen und Vorteile von Suffizienz im Gebäudebereich fordern wir einen Richtungswechsel im Bauwesen und in der Wohnungspolitik. Dazu haben wir in einem Dialogprozess mit Expert:innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verbänden und Kommunen im September 2025 über die Rolle von Kirche und die politischen Forderungen gesprochen. Das Impulspapier "Gebäude nachhaltig mit Leben füllen" fasst die Ergebnisse dieses Prozesses als Standortbestimmung zusammen.

Gib dem Wohn-Turbo deine Stimme!

Aktuell wird im Kabinett und anschließend im Bundestag über Änderungen im Baugesetzbuch beraten. Wir haben dazu eine Reihe von Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten geführt. Das Potenzial des Bestands wird nicht ausreichend wahrgenommen. Dies möchten wir ändern! Teile deinem CDU- und SPD-Abgeordneten in deinem Wahlkreis mit, dass wir einen "Wohn-Turbo" und keinen "Bau-Turbo" brauchen.

Wie geht das?

  1. Öffne den Link zum Abgeordnetentool unten.
  2. Wähle das Abgeordneten-Tool zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Gebäudesektor aus der Liste aus.
  3. Gib einen Namen, eine PLZ oder deinen Wahlkreis ein und klicke auf Suche.
  4. Wähle die Abgeordneten aus, denen Du schreiben möchtest.
  5. Wenn Du auf "Mail verschicken" klickst, öffnet sich in Deinem Mailprogramm eine vorgefertigte Mail an die von dir ausgesuchten Abgeordneten.
  6. Ändere den Text, wenn du einen persönlichen Bezug herstellen möchtest (z.B. Name der Kirchengemeinde oder Ort deines Engagements), und unterschreibe mit deinem Namen. Und schon kannst du die E-Mail versenden. 

Noch Fragen? Melde dich gern bei: Astrid Hake

Unsere politischen Forderungen

Gebäudesuffizienz

Aufbauend auf dem Dialogprozess haben wir politische Forderungen entwickelt mit dem Ziel, der effizienten Nutzung des Gebäudebestands Vorrang vor Neubauten zu geben. Aus unserer Sicht liegt der Schlüssel zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Gebäudesektor in einer effektiveren Auslastung und Nutzung des Gebäudebestands. Was dies im einzelnen an politischen Forderungen bedeutet, ist in unserem Positionspapier "Gebäude nachhaltig mit Leben füllen!" erläutert. 

Material

Gemeinsam etwas bewegen! Herzliche Einladung, Teil unserer politischen Aktion „Gebäude nachhaltig mit Leben füllen“ zu werden. Mit den Empfehlungen und Forderungen aus dem Positionspapier "Gebäude nachhaltig mit Leben füllen!" werden wir nun an die Politik herantreten und ein Umdenken im Gebäudesektor anregen. Nicht alle müssen Bauexpert:nnen sein, doch zusammen können wir uns dafür einsetzen, dass eine nachhaltige, bedarfsgerechte Nutzung des Gebäudebestands Vorrang haben sollte vor Neubau. 

Warum mitmachen?

Gebäude sind mehr als nur Räume – sie sind Orte des Zusammenlebens, der Begegnung und der Verantwortung. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, wie wir durch nachhaltige Nutzung von Gebäuden nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch Gemeinschaft stärken und ein Zeichen für eine gerechte Zukunft setzen können. Ob durch Energieeffizienz, gemeinsame Nutzung von Räumen oder kreative Projekte: Jeder Beitrag zählt!

Wie mitwirken?

  • Teilt eure Ideen: Habt ihr bereits nachhaltige Projekte in euren Gebäuden umgesetzt? Erzählt davon und inspiriert andere!
  • Werdet aktiv: Sprecht in euren Institutionen über Nutzungs- und Nachnutzungskonzepte.
  • Wirkt lokal: Sprecht mit Kommunalpolitiker:innen über Gebäudeentwicklung und -nutzung. 

Das Handout fasst alle Informationen zusammen. 

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