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Gebäude:Bauen und Wohnen mit Maß: Ansätze für mehr Wohnflächensuffizienz

Diskussionspapier des Netzwerks Ressourcenwende veröffentlicht
Grafische Darstellung kleine Häuser

Das Diskussionspapier des Netzwerk Ressourcenwende, an dem sich Eine Erde beteiligt hat, argumentiert, dass Wohnflächensuffizienz einen bislang unterschätzten Beitrag zur Bewältigung der Wohnungs-, Klima- und Ressourcenkrise leisten kann.

Neben einer kritischen Bestandsaufnahme des politischen Rahmens zeigt es, wie ungenutzter Wohnraum durch Beratung, Umbau, Wohnpartnerschaften und gemeinwohlorientiertes Management aktiviert werden kann.

Kommunale Instrumente wie aktive Bodenpolitik und Wohnraumagenturen sowie bundespolitische Reformen wie Flächenvorgaben oder ein Recht auf Wohnungstausch werden als zentrale Stellschrauben benannt. Insgesamt zeigt das Papier, dass Suffizienz erst dann sozial-ökologisch wirksam wird, wenn der politische Fokus von reinen Neubauzielen auf Bestandsentwicklung, faire Flächenverteilung und nachhaltige Raumnutzung erweitert wird.