Der Februar begann im karnevalesk geschmückten Haus der Evangelischen Kirche in Köln bei dem Fachtag "Über Leben in Kollapsen: Kirche und Diakonie als zivilgesellschaftliche Akteurinnen angesichts von Krieg, Faschismus und Klima-Endgame".
Bei der Tagung "Guter Grund für Kirche?" im Könzgenhaus in Haltern am See wurde diskutiert: Wie können kirchliche Liegenschaften umgenutzt und einer gemeinwohlorientierten Nutzung überführt werden? Aus sozialethischer und baukultureller Perspektive besteht Konsens, dass Kirchen diesen Anspruch erfüllen sollten, wenngleich personelle, finanzielle und fachliche Kapazitäten dies erschweren. Bei diesen Veranstaltungen konnten wir uns mit anderen Akteuren vernetzen, die zur Rolle von Kirche in der Klimakrise und zu Gebäudesuffizienz aktiv sind.
Beim Jahrestreffen Weltkirche "weltverbunden" des Erzbistum Paderborn in Soest leitete Eine Erde einen Workshop zum Thema Schöpfungsspiritualität mit weltkirchlich engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen.
Im Rahmen der politischen Aktion "Gebäude nachhaltig mit Leben füllen" hat Eine Erde ein Gespräch mit der Grünen Bundestagsabgeordneten Lisa Badum geführt und die Potenziale einer effektiveren Auslastung des Bestands mit Blick auf ökologische und soziale Folgen diskutiert.
Beim KlimaBarcamp der Nordkirche in Elmshorn wurden gute Beispiele für Gebäudenutzung präsentiert und diskutiert. Die übergeordnete Frage, wie wir von unserem hohen Ressourcenverbrauch herunterkommen, war auch zentral bei der Online-Veranstaltung der KLB Freiburg, wo Eine Erde zum Thema "Genug ist genug: Suffizienz als Zukunftsstrategie?" eine Einführung gegeben und mit den Teilnehmenden die Potenziale und Hemmnisse diskutiert hat.

