Kirchengebäude waren und sind das räumliche und soziale Zentrum von Dörfern, Innenstädten und Quartieren. Seit Jahrhunderten prägen sie das Bild unserer Städte sowohl im architektonischen Sinne als auch als Begegnungsraum. Die Debatte um den Umgang mit aus der Nutzung fallenden Kirchengebäuden hat sich in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert. Sinkende Mitgliederzahlen, steigende Unterhaltskosten und der bauliche Erhalt oft denkmalgeschützter Gebäude führen zu einem wachsenden Handlungsdruck. Parallel dazu
steigt das öffentliche und wissenschaftliche Interesse an Umnutzungsstrategien, die den historischen, architektonischen und sozialen Wert dieser Bauwerke bewahren.
Die Broschüre "Zwischen Tradition und Transformation: Kirchen(umnutzung) als Baustein der integrierten Innenstadt- und Zentrenentwicklung" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gibt einen Überblick über die aktuelle Diskussion und die Rolle von Kirchen und Kommunen.
