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Klimasozialpolitik:Energiearmut bekämpfen

Online-Dialog zu Energiearmut und der Antwort von Kirchen
Caritas Forderungen Energiearmut
Datum:
Mittwoch, 6. Mai 2026 14:00 - 15:00
Von:
Eine Erde. Das ökumenische Netzwerk | Caritas Deutschland

Wohnen ist die Grundlage für ein gutes Leben und ein Menschenrecht. Eine ausreichende Versorgung mit Haushaltsenergie sowie Warmwasser- und Heizenergie gehört zum Existenzminimum des Menschen. Ist die Versorgung mit Energie nicht ausreichend sichergestellt, droht Energiearmut.

Der Deutsche Caritasverband fordert in seinem Positionspapier "Energiearmut bekämpfen" eine entschiedene Bekämpfung von Energiearmut in Deutschland. Rund 5,3 Millionen Menschen oder 6,3% der Bevölkerung konnten in 2024 ihren Wohnraum aus finanziellen Gründen nicht ausreichend warmhalten. Das ist für eine der reichsten Industrienationen nicht hinnehmbar. Die Ursachen von Energiearmut sind vielfältig: materielle Armut, schlechte Sanierung, fossile Heiztechnik, hohe Energiepreise. 

Peter Richter vom Deutschen Caritasverband wird die Forderungen vorstellen, auf die Auswirkungen der sich verschärfenden Energiekrise eingehen sowie die Rolle und Relevanz von kirchlichen Akteuren in der Klimasozialpolitik verdeutlichen.

Herzliche Einladung an alle zum Mitdenken und Mitdiskutieren!