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Kollapsbewusstsein:Artikel: Kirche und Diakonie als Resilienzfaktoren im Klimakollaps

Gabriela Hund und Walter Lechner schauen zurück: Was hat sich seit dem ersten Kollapscamp im letzten Jahr bewegt?
Der Kirchenraum der Refo Moabit

Fast ein Jahr ist das erste Kollapscamp in Nordbrandenburg her. Gabriela Hund (Gemeindepädagogin und Seelsorgerin aus Darmstadt, engagiert im Netzwerk Tiefe Anpassung) und Walter Lechner (Referent für Sozialraumorientierung bei midi) waren dabei und haben in zwei Artikeln formuliert, welche Aufgaben sie für Kirche und Diakonie angesichts des Klimakollapses sehen.

Sie sind Teil der Arbeitsgruppe Kirche und Theologie im Klimakollaps, die im letzten Jahr diskutiert, publiziert und Veranstaltungen organisiert hat. Kurz vor dem diesjährigen Kollapscamp und wenige Monate vor dem Barcamp zu Kirche und Diakonie im Klimakollaps sprechen Gabriela Hund und Walter Lechner mit anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe über ihre Erfahrungen im letzten Jahr und Perspektiven für die Zukunft.

Auch unsere Referentin Matilda Franz kommt in dem Artikel zu Wort: "Den Menschen in klimabedingten Notfällen beizustehen, das ist gelebte Solidarität und Nächstenliebe – und damit Kernaufgabe der Kirchen. In der Breite unseres Netzwerks kommt einiges an Infrastruktur und seelsorgerlicher Kompetenz zusammen. Wenn auch nur ein Bruchteil dessen dafür genutzt werden kann, um unsere kollektive Krisenresilienz zu stärken, haben wir schon viel gewonnen. Gleichzeitig können die Kirchen dabei helfen, das Thema Klimakollaps zu „unbubblen“, wie Matthias Stracke-Bartholmai in seinem Artikel „Climate Endgame“ schreibt. Letztendlich geht es uns ja nicht darum, dass eine kleine Minderheit sehr gut auf einen möglichen Kollaps vorbereitet ist, sondern eine möglichst breite Mehrheit insgesamt an Resilienz gewinnt."

Den ganzen Artikel findet ihr im midi magazin.

Mehr Informationen zum Barcamp, bei dem Eine Erde Kooperationspartner ist, findet ihr hier: