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Klimapolitik:Kardinal Woelki unterstützt Anliegen: Ein Zeichen setzen für Schöpfungsverantwortung

Erzbistum Köln bei Demonstration „Erneuerbare Energien verteidigen“

Das Erzbistum Köln unterstützt das gesellschaftliche Engagement für stabile, sozial gerechte Energiepreise und für mehr Geschwindigkeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Am Samstag, 18. April, fand unter anderem in Köln eine Demonstration statt, zu dem ein Bündnis aus der Zivilgesellschaft aufgerufen hat.

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki unterstützt dieses Anliegen und ermutigte Christinnen und Christen, sich an den Demonstrationen zu beteiligen und kirchlichen Klimaschutz in der Gesellschaft sichtbar zu machen:

"Als Katholische Kirche tragen wir Verantwortung für das Geschenk der Schöpfung. Dazu gehört auch ein planmäßiger und gerechter Ausstieg aus den fossilen Energien, die den Klimawandel mit seinen zum Teil lebensbedrohlichen Folgen weiter antreiben.

National und international bedeutet dies, die Förderung von fossilen Brennstoffen - inklusive Erdgas - auslaufen zu lassen und den Ausbau von erneuerbaren Energien auszuweiten. Diese Technologien erlauben eine saubere und bezahlbare Energieversorgung hier in Deutschland und in der ganzen Welt. Gerade die gegenwärtigen Kriegssituationen führen uns vor Augen, wie angewiesen wir immer noch auf Öl und Gas sind.

Den Ausstieg aus den fossilen Energien haben jüngst auch die Bischofskonferenzen von Asien, Lateinamerika und Afrika in ihrem Manifest zur anstehenden Fossil Fuel Treaty-Konferenz in Kolumbien gefordert. Auf diesen Kontinenten sind die negativen Auswirkungen des Klimawandels schon jetzt deutlich spürbar.

Das Erzbistum Köln unterstützt das gesellschaftliche Engagement für stabile, sozial gerechte Energiepreise und für mehr Geschwindigkeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Eigene diözesane Energieprojekte wie der Ausbau von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen leisten einen Beitrag zur Energiewende."