Der Anpassungsindex misst, ob die internationale Anpassungsfinanzierung in Bezug auf das Klimarisiko der Länder im globalen Süden gerecht verteilt ist. Die Ergebnisse sind eindeutig – und alles andere als gerecht. Wer am stärksten von der Klimakrise bedroht ist, erhält zugleich am wenigsten Unterstützung, um sich ihr anzupassen. Das zeigt der vierte Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt – und warum das so ist. Mehr als 70 Prozent der 129 untersuchten Länder sind stark unterfinanziert, darunter Afghanistan, Tschad, Somalia und Jemen.
Der diesjährige Bericht beleuchtet besonders die Pazifikstaaten und die Rolle von Frauen. Er zeigt, dass das meiste Geld als Kredit statt als Zuschuss fließt, und erläutert, was sich ändern muss.
