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Weltklimakonferenz:Mit dem Fahrrad zur Weltklimakonferenz: 3.200 Kilometer durch Osteuropa

Christoph Fuhrbach und Christian Englert radeln zur COP31. Auf ihrem Weg besuchen sie Renovabis-Projekte.
Start der Radaktion zur COP31

Am 31. Oktober sind die Radsportler Christoph Fuhrbach und Christian Englert von Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz zur UN-Weltklimakonferenz in Antalya gestartet. Ihre Reise verstehen sie als Zeichen für einen ernsthaften Umgang mit der ökologischen Krise und für eine gerechtere und nachhaltigere Welt: „Wir wollen zeigen, dass die ökologische Krise und die Frage nach globaler Gerechtigkeit zusammengehören. Unterwegs wollen wir vor allem Menschen begegnen, die sich ganz konkret für Veränderungen einsetzen“, sagt Christoph Fuhrbach, der als Weltkirche-Referent beim Bistum Speyer arbeitet.

Auf dem Weg besuchen die beiden auch fünf Projekte, die das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis fördert. Dazu gehören ein Schulgartenprojekt im ungarischen Zsámbék, durch das Schülerinnen und Schüler lernen, Gemüse anzubauen und Naturkreisläufe zu verstehen. In Serbien begleiten Fuhrbach und Englert Jugendliche, die ihre Gemeinden von Müll befreien und in Bulgarien erhalten sie Einblicke in die Arbeit mit Roma-Gemeinden. „Wir möchten erfahren, welche Antworten Menschen vor Ort auf ökologische und soziale Herausforderungen finden“, so Fuhrbach.

Die Radreise knüpft an die Aktion „Road2COP31“ von MISEREOR und Eine Erde an. Vom 25. Oktober bis 3. November führte diese Mitradel-Aktion von Aachen nach Passau. Fuhrbach und Englert schlossen sich der Gruppe in München an und besuchten am 2. November die Geschäftsstelle von Renovabis in Freising. Von Passau aus tragen die Radsportler das Anliegen der Aktion weiter bis nach Antalya.

Am 15. November wollen Fuhrbach und Englert Antalya erreichen und dort auch Veranstaltungen rund um die COP31 besuchen.